Thanks to our prominent guest lecturers of summer term 2020!

This summer term we had the pleasure to e-host six international guest lecturers who shared their research with our students from the International Master in Cartography:

  • Prof. Dariusz Gotlib (TU Warszawa): Selected qualities of mobile maps on the indoor navigation examples
  • Prof. Michael Peterson (University of Nebraska Omaha): Paradigms guiding Cartographic Research since the 1950s
  • Dr. Amy Griffin (RMIT Melbourne): The User is the Centre of the Universe: Designing Interactive Maps for End Users
  • Prof. Philippe de Maeyer (Ghent University): Semiology and Syntaxis in Cartography
  • Prof. Philippe de Maeyer (Ghent University): A Brief History of Cartography
  • Prof. Menno-Jan Kraak (University of Twente): Maps and Time
  • Prof. Rob Roth (University of Wisconsin-Madison): Cartographic Design and Visual Storytelling

Thanks to our guest lecturers!

This week we had the pleasure to welcome three prominent guests who shared their expertise with our students:

  • Prof. Philippe de Maeyer: lecture on Cartographic Semiology
  • Prof. William Cartwright: lecture on Cartography and Emotions
  • Dr. Kenneth Field: lecture on Design and Cartography
Georg Gartner and Kenneth Field

In his guest lecture, Kenneth Field shared his journey of making the book “Cartography.” On this occasion, he handed over a hard-cover copy of his book for our library. Thanks!

Farewell Hao Lyu

Hao Lyu, PhD student at TU Munich, has joined our research group for the past three months. Thank you for the exchange and all the best for your future career!

Farewell Benjamin Hennig

We are thankful for the guest lectures on Cartograms from Benjamin Hennig, Associate Professor of Geography at the Faculty of Life and Environmental Sciences of the University of Iceland and a honorary research associate at the University of Oxford. He researches social inequalities, humanity’s impact on Earth, global sustainability and the development of concepts for analysing, visualising and mapping these issues.

CartoTalk Jan D. Bláha

We invite you to a CartoTalk [in German] by Jan Daniel Bláha
from J. E. Purkyne University in Ústí nad Labem on the topic of

Der Kartograph und seine Kooperation mit geisteswissenschaftsorientierten Experten

Viele Kartographen finden während ihrer Praxis schnell heraus, dass kartographische Theorie und Praxis zu verbinden, oft nicht einfach ist. Kartographische Praxis nämlich liefert, was an der Universität schwierig zu lehren ist, also die individuellen Anforderungen von Kunden und Verlagen und die individuellen Bedürfnisse des Benutzers. Diese Anforderungen und Bedürfnisse finden sich oft in Kontradiktion sowohl in der Theorie selbst als auch in gegenseitigem Widerspruch.Zusätzlich kann der Kartograph oft nicht ausreichende Kenntnisse in den verschiedensten Bereichen haben, um eine Karte vorzubereiten. Dies wird v. a. deutlich in den Geisteswissenschaften wie Geschichte, Soziologie, Anthropologie u. ä. Solch kartographische Produktion ist mit zahlreichen Konsultationen bei den Autoren und einer Reihe von Änderungen und Korrekturen der Karten verbunden. Der Kartograph ist somit gezwungen, geduldig zu sein. Es ist leider auch nicht leicht, dem Autor des Buches zu erklären, dass seine Ideen auf der Karte nicht viel Sinn machen. In diesem Fall muss der Kartograph eine ausreichende Anzahl vorbereiteter Argumente haben, warum es nicht geht, warum es nicht funktioniert usw.Ein weiteres Problem sind die gelieferte Kartengrundlage und Daten. Sie sind manchmal in gegenseitigem Widerspruch, veraltet, nicht zeitgemäß (sehr wichtig in Geschichtsbüchern) usw. Der Kartograph ist also manchmal gezwungen, sich weniger auf Genauigkeit als auf Anschaulichkeit und Logik zu verlassen. Manchmal ist der Karteninhalt nicht im Voraus bekannt, manchmal geht es um zeitlich veränderliche Phänomene, manchmal muss der Kartograph mit dem Autor Informationen über die Lage der Objekte usw. suchen.Die Aufgabe der Kartenherstellung bildet ein eigenes Kapitel. Wenn der Autor einen thematischen Inhalt in die vorher vorbereitete Kartengrundlage einfügt, ist die Situation noch relativ gut. Schlechter ist die Situation, wenn die Autoren eigene Karten vorbereiten. Das schwierigste ist, wenn der Kartograph einen originellen Kartenstil finden soll. In solchen Fällen sollte der Kartograph auch Graphiker sein.Die Kooperation mit den geisteswissenschaftsorientierten Experten stellt ganz ungewöhnliche Anforderungen an die Karte. Der Kartograph muss jedoch diese Realität als Aufforderung sehen, sonst wird er nur ein Operator von GIS.

Wednesday, 29 January 2014, 11:00
Forschungsgruppe Kartographie
Seminarraum 126

Jan Daniel Bláha ist Assistenzprofessor am Institut für Geographie der naturwissenschaftlichen Fakultät UJEP. Er absolvierte einerseits Geographie und Kartographie mit Schwerpunkt Kartographie und Geoinformatik, andererseits Kulturtheorie und Theorie der Kunst, beides an der Karlsuniversität in Prag. Er ist Mitglied der Tschechischen Gesellschaft für Geographie und vertritt Tschechien in der Kommission „Art and Cartography“ im Rahmen der ICA. In der Forschung konzentriert er sich auf die ästhetischen und kulturanthropologischen Aspekte der kartographischen Produktion und Auswertung von kartographischen Werken aus der Sicht der Nutzer. Insbesondere geht es um Beziehungen von Utility-Funktionen der Karte mit ästhetischen Funktionen und das Studium ihrer gegenseitigen Beeinflussung. Generell versucht er die Humandimension der naturwissenschaftlich-technischen Disziplin, genannt Kartographie, zu zeigen. Er arbeitete mehrere Jahre für den Verlag Kartografie Praha und erstellt jetzt Karten für die Bücher des Universitätsfachverlags Karolinum und andere Verlage, sowie Karten für den tschechischen Geographischen Schulwettbewerb. Er hat auch zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und mehrere Kapitel in internationalen Büchern von Springer veröffentlicht.

presentation slides 4 MB, map example

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CartoTalk Christoph Kinkeldey

We invite you to a CartoTalk [in German!] by Christoph Kinkeldey from HafenCity University Hamburg on the topic of

Evaluation von Visualisierungsmethoden für Unsicherheiten in Geodaten: Status Quo und zukünftige Herausforderungen

Unsicherheiten sind allgegenwärtig beim Umgang mit Geodaten, sei es bei der Vermessung eines Grundstücks, bei der Klassifizierung eines Satellitenbilds oder bei der Erstellung einer Karte. Dass die Information über Unsicherheiten in vielen Fällen wertvoll sein kann und nicht mehr ignoriert werden sollte, ist inzwischen unbestritten. Doch obwohl die visuelle Kommunikation von Unsicherheiten bereits seit Jahrzehnten Gegenstand der Forschung ist, bleibt der Einsatz in der Praxis die Ausnahme.

Ein Grund dafür ist das Fehlen von Leitlinien für den Einsatz solcher Methoden in der Praxis, zum Beispiel für die Entwicklung geeigneter grafischer Werkzeuge. Diese existieren kaum, obwohl seit den neunziger Jahren einige Studien durchgeführt wurden, um Methoden zur  Unsicherheitsvisualisierung zu evaluieren. Zum einen wurde die reine Lesbarkeit verschiedener Darstellungsmethoden getestet, zum anderen, wie einfache Entscheidungen auf Grundlage von visuell kommunizierter, unsicherer Information getroffen werden. Dennoch konnten daraus kaum verlässliche Aussagen für die Verwendung entwickelt werden, da viele Ergebnisse schwer vergleichbar sind und es häufig widersprüchliche Aussagen gibt.

Ziel dieses Vortrags ist es, einen Überblick auf existierende Nutzerstudien zu geben und die Gründe für die beschriebene Situation abzuleiten. Erste Empfehlungen für die Weiterentwicklung solcher Studien werden gegeben, um dem Ziel von Leitlinien für die Unsicherheitsvisualisierung näher zu kommen. 

Wednesday, 4 December 2013, 11:00
Seminar Room 121, click here for map
Gußhausstraße 27–29, 3rd floor, Engineering Geodesy

Dipl.-Ing. Christoph Kinkeldey ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand bei Prof. Dr. Jochen Schiewe am Labor für Geoinformatik und Geovisualisierung (g2lab) an der HafenCity Universität Hamburg. In seinem Dissertationsprojekt beschäftigt er sich mit der Nutzung von Unsicherheitsinformation bei explorativen Analysen von Veränderungen aus Fernerkundungsdaten.

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